Spende von 5.000 Euro für die Bürgerstiftung

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Den Scheck über 5000 Euro überreichten (von links): Steffen Schlee von der Wallenstein-Loge Marktredwitz, Horst Alsleben von der Großloge Bayern an Rosemarie Döhler und Johannes Herzog von der Stiftung „Junges Fichtelgebirge“.

Marktredwitz/Tröstau – Die Wallenstein-Loge Marktredwitz bekam ihre Bezeichnung nach Wallenstein, dem Herzog von Friedland, der in der Nähe von Eger/Cheb in Tschechien ermordet wurde. Sie gehört zur Groß-Loge Bayern und ist bekannt durch ihre „Marktredwitzer Tage“, ein im Sommer stattfindendes Event der Begegnung und Brüderlichkeit.
Der Ausdruck „Druiden“ wurde bei der Gründung gewählt, weil diese im keltischen Staatssystem Förderer der geistigen und kulturellen Entwicklung waren. Derzeit gibt es in Deutschland 60 Druiden-Logen. Der Druidenorden ist nach deren Statuten eine Vereinigung und Bruderschaft seriöser Herren die sich unter der Zielsetzung des anspruchsvollen, freundschaftlichen, gesellschaftlichen und geistigen Austausches sowie des brüderlichen Hilfsgedankens zusammenfinden. Als Leitbilder verstehe man den Gedanken der Wohltätigkeit und Menschlichkeit sowie die Hinwendung zur Kultur, dem Schöngeist und der Wissenschaft.
Für die Feier am vergangenen Wochenende hatten die Brüder von der Marktredwitzer Wallenstein-Loge gemeinsam mit der Groß-Loge Bayern ein Programm auf die Beine gestellt, zu dessen Teilnahme Gäste aus allen deutschen Logen geladen wurden.
Am Samstag fand eine kurze Begrüßung der Gäste durch den „Edel-Erz“ der Wallensteinloge Marktredwitz, Steffen Schlee, statt, ein Besuch der Luisenburg-Festspiele zum Stück „Der Watzmann ruft“ schloss sich an. Abends traf man sich zum Festabend im Golfhotel.
Am Sonntag hielt Alterspräsident und „Ritter vom Stuhl“ Dr. Helmut Blum den Festvortrag mit den Thema „Der Orden im Spiegel der Gegenwart“. Dabei erläuterte er die Motive des Ordens aus Sicht der Druiden Groß-Loge Bayern und warf auch einen kurzen Blick auf die politische Lage im Lande. Er blickte zurück auf die wechselhafte Geschichte des Druidenordens mit seinen Höhen und Tiefen.
Im Namen des Präsidiums bedankte er sich bei den Organisatoren der Wallenstein-Loge Marktredwitz für die schöne Feier. Beeindruckt zeigte er sich vom Kaiserstein-Quartett der Marktredwitzer Musikschule unter der Leitung von Erwin Jahreis, das für die musikalische Untermalung der Veranstaltung sorgte.
Neben der humanen Arbeit werde in der Loge nicht nur Wert auf ideelle, sondern auch auf materielle Dinge ausgerichtet, indem man Organisationen und Vereinigungen unterstützt und zur Milderung sozialer Missstände beitrage, sagte anschließend Steffen Schlee. Deshalb habe man beschlossen, eine Spende von 5000 Euro der Stiftung „Junges Fichtelgebirge“ zukommen zu lassen. Dessen Vorsitzender Johannes Herzog und seine Vertreterin Rosemarie Döhler nahmen den Scheck in Empfang.
Abschließend gab Herzog noch einen Einblick in die Arbeit der Stiftung. Letztendlich überbrachte der Präsident des Deutschen Druidenordens Frank Graffenberger die Grüße des gesamten Präsidiums. Weitere Grußworte, darunter das des ersten Bürgermeisters von Wunsiedel Karl-Willi Beck, schlossen sich an.

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